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Die hypnotisierte Kröte

Tanz / 50 min.

Premiere: 26. 09. 1996, dietheater Künstlerhaus Wien

Künstlerische Leitung: Elisabeth Orlowsky

Tanz & Choreographie: Dan Pelleg, Maja Slattery, Elisabeth Orlowsky,

Marko E. Weigert

Licht: Andrea Korosec

Produktionsleitung, Bühne, Technik: Rainer Warrings

Die hypnotisierte Kröte ist eine humorvolle und skurrile Betrachtung zu einem keineswegs lustigen Dilemma hauptsächlich der

abendländischen Gesellschaft: die übermäßige Gier nach einem bestimmten Gefühls-, Erlebnis- oder Bewußtseinszustand.

Die Bestandsaufnahme einer Gratwanderung im Grenzbereich zwischen Genuß, Gewöhnung und Abhängigkeit, die von Interesse und

Leidenschaft zu übermäßigem Genuß, aber auch zu Mißbrauch führen kann.

Deutlich wird aber auch die Macht des gesellschaftlichen Einflußes auf den Einzelnen und die Wechselwirkung zu dessen Ohnmacht als

Betroffener und Verantwortlicher auf die aus einer übermäßigen Gier oder Sucht resultierenden Auswirkungen.

 

Rasch aufeinander folgende Bewegungssequenzen- der bewußte Einsatz von sehr dynamischen choreographischen Elementen und gezielten

Breaks vermitteln den inneren Konflikt des Einzelnen: aus der Situation, in der er sich befindet, die nicht so ist, wie er sich das wünscht,

ausbrechen zu wollen und bewußt oder unbewußt nach Ersatz zu suchen.

 

...ein in die Tiefe gehendes, weil ideenreich realisiertes Stück...

...wie sie es tun, das ist aber allemal (...) sehenswert...

(Pressekritik Vorarlberger Nachrichten, 21. 10. 96)

 

...über den schlichten Ausdruck vergißt man ganz den hohen Grad an Kunstfertigkeit...

...wird man von dem Geschehen hypnotisiert...

(Pressekritik Salzburger Volkszeitung, 12. 11. 96)

(Pressekritik Kurier 06.02.01)

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